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Bütschlihaus

Quelle: Berner Zeitung Region

>> Link zum Artikel in der BZ <<

Bütschli-Haus muss Neubau weichen

Von Robert Grogg. Aktualisiert am 21.11.2012

Das Bütschli-Haus, eines der markantesten Gebäude im Stadtkern von Langenthal, soll einem Neubau Platz machen. Das Lausanner Büro Bakker&Blanc hat den Studienauftrag dazu gewonnen.

Siegerprojekt: das dunkelbraune Gebäude

Bild: zvg

Ansicht vom Choufhus aus:  
Bild: zvg

Ausstellung

Alle vier Projekte werden im Verwaltungszentrum ausgestellt. Vom 26. November bis am 6. Dezember, während der üblichen Bürozeiten sowie zusätzlich am 1. Dezember von 10.30 bis 13 Uhr. 
Das siegreiche und bereits weiterbearbeitete Projekt wird vom Beurteilungsgremium mit folgenden Worten beschrieben: «Durch eine feine geometrische Anpassung fächern sich die Giebel von der St. Urbanstrasse entlang der Farbgasse auf. Dadurch erhält der Hauptgiebel an der St. Urbanstrasse die gewünschte Tiefe.» Und weiter heisst es: «Die Fassaden zeigen die gewünschte subtile Differenzierung zwischen St. Urbanstrasse und Farbgasse.» Laut Stadtbaumeister Urs Affolter war der Studienauftrag sowohl für die Bauherrschaft als auch die Stadt sowie die Denkmalpflege erfolgreich und zielführend. Das Verfahren habe Vorbildcharakter für andere private Bauvorhaben in komplexen städtischen Situationen.

Für den Ersatz des Bütschli-Hauses und der Reformbäckerei Felber waren eine städtebauliche Einpassung, überzeugende Gestaltung, Quartierverträglichkeit und Flexibilität gefordert.

«Sehr populäre Ecke»

Hinter dem Vorhaben steht die Langenthaler SR Management AG. Sie gehört zur Familienholding von Stephan Anliker. Er spricht von einer privaten Anlage. Anliker sagt, er habe absolut Verständnis dafür, dass die Stadt dieses parallele Verfahren vorgeschlagen habe: «Es handelt sich um eine sehr populäre Ecke von Langenthal.» Bei einem Architekturwettbewerb hätten Stadt und Bauherr die Planung nicht so eng begleiten können.

Auch der Gemeinderat hält fest: «Mit dem beispielhaften Prozess konnten öffentliche und private Interessen in optimaler Weise aufeinander abgestimmt werden.»

Und was wird überhaupt gebaut? Im Erd- und im ersten Geschoss sollen Geschäfte und Büros einziehen. Darüber sind Wohnungen vorgesehen. Unter dem Neubau und teilweise unter dem dahinter liegenden Hof ist eine Einstellhalle geplant. Die Zufahrt erfolgt vom Hof her. Der soll nach Beendigung der Arbeiten wieder Kundenparkplätze für die BEKB und Veloabstellplätze aufweisen. Das ganze Projekt ist auf rund 12 Millionen Franken veranschlagt.

Die Vorgaben

Fünf Architekturbüros waren eingeladen worden: Bakker&Blanc, Lausanne; Markus Ducommun, Solothurn; Lars Mischkulnig, Biel; Neukomm-Hiestand, Zürich; Graf Stampfli Jenni, Solothurn. Vier haben ihre Studien termingerecht und vollständig eingereicht.

Das Projekt der Lausanner Bakker&Blanc, Architectes Sàrl, wurde einstimmig als Sieger auserkoren. Das Beurteilungsgremium bestand aus Schweizer Fachpersonen, ergänzt durch Stadtbaumeister Urs Affolter und eine Vertreterin der Denkmalpflege, sowie Stadtpräsident Thomas Rufener und Stephan Anliker.

Laut Urs Affolter ist das Siegerprojekt «zukunftsgerichtet, städtebaulich überzeugend und stellt eine eigenständige Lösung dar». Die Zäsur nach dem ersten Rang ist selbst für Laien offensichtlich: Die weiteren Projekte sind deutlich konservativer ausgefallen. Wobei auch das Siegerprojekt von der Bevölkerung mehr als traditionell, denn als mutiger städtebaulicher Akzent wahrgenommen werden dürfte.

Und so waren die Projektziele definiert:

- Städtebaulich und gestalterisch soll ein überzeugender Ersatzneubau für ein Wohn- und Geschäftshaus entstehen.

- Das mögliche Nutzungspotenzial soll bezüglich Wertschöpfung und Rendite optimal ausgeschöpft werden.

-Kriterien zur Nachhaltigkeit wie Städtebau, Architektur, Ökologie und Wirtschaftlichkeit müssen möglichst weitgehend erfüllt werden.

Baubeginn Ende 2013?

Für Bauten in der Kernzone wird in der Regel eine Überbauungsordnung verlangt. Mit dem gewählten Verfahren kann der Bauherr jedoch ein Gesuch um Befreiung von der ÜO-Pflicht ersuchen. Darüber entscheidet der Gemeinderat auf Antrag der Bau- und Planungskommission.

In einem nächsten Schritt würde dann das Baugesuch eingereicht. Laut Urs Affolter bestimmt jetzt Ducksch&Anliker das Tempo. Stephan Anliker bestätigt: «Unsere langfristige Planung sieht vor, Ende 2013 oder Anfang 2014 mit den Bauarbeiten zu beginnen.» Bei Planung und Bau werde Ducksch&Anliker sicher eng mit Bakker&und Blanc zusammenarbeiten.

Im Moment ist das Bütschli-Haus mit Mietern und Untermietern besetzt. Sie wissen aber, dass sie möglicherweise gegen Ende kommenden Jahres ausziehen müssen. (Berner Zeitung)

Erstellt: 21.11.2012, 08:06 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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