Wahlen 2011
Dossier zu den eidgenösischen Wahlen vom Herbst 2011:
1. die Parolen: die SVP hat den Trend gesetzt!
SVP -> Schweizer wählen SVP
FDP -> aus Liebe zur Schweiz
CVP -> keine Schweiz ohne uns
EVP -> für eine lebenswerte Schweiz
SP -> Eine Schweiz für Alle statt für Wenige
GLP, Grüne, BDP ?
Kommentar: Katzen würden Wiskas kaufen (SVP) - für alle Menschen auf der Welt? (SP)
2. die Themen: Fukushima zeigt Wirkung - alle ausser der SVP wollen irgendwie und irgendwann, geordnet natürlich! aus der Kernenergie aussteigen
2.1. Programm der SP Schweiz
1. Wir wollen 100‘000 neue Arbeitsplätze dank Erneuerbaren Energien statt Milliarden für AKW.
2. Wir wollen eine öffentliche Krankenkasse statt Versicherungsfilz.
3. Wir wollen existenzsichernde Mindestlöhne für alle statt Lohndumping.
4. Wir wollen bezahlbaren Wohnraum für alle statt Profite für einige wenige.
5. Wir wollen Chancengleichheit für alle dank Tagesschulen statt die Schule von damals.
6. Wir wollen eine Weiterbildungsoffensive für alle statt Perspektivlosigkeit für Tiefqualifizierte.
7. Wir wollen eine Erbschaftssteuer zur Finanzierung der AHV statt weitere Steuerprivilegien.
8. Wir wollen ein Lebensarbeitszeitmodell für die AHV statt ein höheres Rentenalter
9. Wir wollen einen flächendeckenden Service Public statt ein Ausspielen von Stadt und Land
10. Wir wollen einen starken Werkplatz statt einer Dominanz der Banken
2.2. Programm der CVP Schweiz
- Mehr Geld für Familien
- Kampf gegen hohe Preise
- Freier Marktzugang für unsere Exportindustrie
- Neupositionierung des Finanzplatzes Schweiz
- Arbeitsplätze gesichert durch rasche Hilfe in der Krise
- Sozialversicherungen gesichert
- Umweltfreundliche Schweiz
2.3. Programm der FDP Schweiz
- KMU stärken, Arbeitsplätze schaffen
- bilateraler Weg JA - EU-Beitritt NEIN
- Einwanderung: hart aber fair
- Rentenkollaps bekämpfen
- absurde Bürokratie stoppen
2.4. Programm der EVP Schweiz
- Religionsfreiheit für alle
- Weg mit der Ehestrafe!
- Wir dulden keine Schulden
- Prämienwachstum stoppen
- Energieverbrauch verringern
- Armut weltweit halbieren
2.5. GLP Schweiz
leider nichts Konkretes gefunden!
2.6. Programm der BDP Schweiz
- Die BDP fordert eine lebensformunabhängige Besteuerung
- Die BDP will schwere Steuerhinterzieher entschieden anfassen
- Die BDP fordert konkrete Massnahmen gegen Dumpinglöhne ausländischer Firmen
- Die BDP fordert koordinierte Blockzeiten in den Grundschulen
- Die BDP setzt sich für ein Förderprogramm für Technik und Naturwissenschaften an den Grund- und Mittelschulen ein
- Die BDP fordert den Schutz der wertvollen landwirtschaftlichen Nutzflächen analog zum heutigen Waldgesetz und eine massive Begrenzung des künftigen Waldflächenwachstums auf den Stand des Jahres 2011
- Die BDP fordert die konsequente Nutzung bestehender, erschlossener Bausubstanz im Nichtsiedlungsgebiet und eine stärker nach innen gerichtete Siedlungsentwicklung. Sie fordert ausserdem eine massive Verdichtung in Städten und Agglomerationen zwecks Reduktion des Landverschleisses sowie eine massvolle verdichtete Entwicklung im ländlichen Raum mit der Möglichkeit zur Schaffung von Arbeitsplatzzonen.
2.7. Programm der GP Schweiz
mir zu kompliziert!
- Bis 2024 wollen die Grünen geordnet aus der Atomenergie aussteigen.
2.8. Programm der SVP Schweiz
hier am Schluss, da etwas umfangreich (Rundumschlag): wir sind dafür, dass wir dagegen sind...
- für eine sichere Zukunft in Freiheit und Wohlstand, für ein lebenswertes Zuhause in unserer schönen Schweiz;
- für den schweizerischen Sonderfall mit den Säulen Souveränität, direkte Demokratie, immerwährende Neutralität, Föderalismus und Subsidiarität;
- für eigenverantwortlich handelnde Bürger mit grossen Mitbestimmungsrechten statt zentralistischer Staatsallmacht;
- für den Schutz des Privateigentums und der Privatsphäre;
- für einen sparsameren Staatshaushalt durch Senkung von Steuern, Gebühren und Abgaben für alle;
- für mehr Markt und weniger Bürokratie, für sichere Arbeitsplätze in unseren Unternehmen und Gewerbebetrieben;
- für eine weltoffene und selbstbewusste Aussenpolitik ohne Beitritt zu EU, EWR oder NATO;
- für die härtere Bestrafung statt Verhätschelung der Kriminellen und für die Ausschaffung krimineller Ausländer;
- für eine konsequente Asylpolitik, die den Missbrauch verhindert und nur den echten Flüchtlingen Schutz gewährt;
- für eine auf die Bedürfnisse der Schweiz zugeschnittene Ausländerpolitik statt eine schrankenlose Massenzuwanderung;
- für eine einsatzbereite Armee mit dem Kernauftrag der Landesverteidigung und des schutzes der eigenen Bevölkerung;
- für eine produzierende Landwirtschaft mit bäuerlichen Familienbetrieben, deren Freiheit nicht durch eine Flut von Auflagen erstickt wird;
- für ein Bildungssystem, in dem Leistung gefordert und gefördert wird;
- für sichere Sozialwerke durch Bekämpfung des Missbrauchs durch Scheininvalide und Arbeitsscheue;
- für die Gesundung des Gesundheitswesens durch Förderung der Selbstverantwortung, Prämiensenkungen und
Entschlackung des Leistungskatalogs;
- für die Verflüssigung statt Blockierung des Verkehrs und gegen das Ausspielen des privaten gegen den öffentlichen Verkehr;
- für die sichere, günstige und möglichst unabhängige Energieversorgung von Haushaltungen und Betrieben;
- für einen gelebten Schutz der Umwelt mit konkreten Taten statt linksideologischer Geldumverteilung ohne Nutzen für die Natur;
- für eine Medienpolitik, die auf Wettbewerb unter Privaten setzt statt auf das SRG-Monopol von Radio und Fernsehen;
- für eine lebendige Kultur, die vom Staat weder verordnet noch in verfilzten Strukturen gefördert wird;
- für Breiten- und Spitzensport zur Förderung von Körper und Geist;
für ein Miteinander von Jung und Alt, Frau und Mann, Familien und Alleinstehenden;
- für die Grundwerte unserer christlichabendländischen Kultur ohne Gewalt, Fanatismus und Verachtung unseres freiheitlichen Rechtsstaates

